Archiv für Juli, 2009

Wie man sich unwählbar macht

Heute: Die Grünen.

Ganz einfach, durch Kommentare wie diesen.

Wer glaubt, sich damit in einem Wahljahr und der aktuellen Berichterstattung um die Piratenpartei am Leben erhalten zu können, irrt. Sogar die grüne Jugend findet das nicht gut. Ein Versuch der Schadensbegrenzung?

Herr Güldner, mit Verlaub, Sie sind ein *********. Hier bitte Beschreibung nach Wahl einfügen.

Und nun weiter im Programm.

Toys for Boys

Nach zwei Jahren treuen Diensten habe ich mein LG KE970 Shine Mobiltelefon gegen ein iPhone 3G S (32GB, weiss) eingetauscht – und dabei natürlich auch meine alte Mobilfunknummer gegen eine neue, die aber  – wider Erwarten – recht gut merkbar ist, obwohl ich bei der Auswahl keinerlei Einfluss hatte. Lediglich die Vorwahl 0170 konnte ich festlegen.

Egal, neues Spielzeug, neue Sorgen.

Im Vorfeld hatte ich bereits von Problemen mit Bluetooth-Freisprecheinrichtungen gehört, z.B. bei Becker-Radios und VW-Einbausätzen (hallo Andreas) . Nun habe ich seit März ein Sony MEX BT 3600 Autoradio im Galaxy, das neben besagter Freisprecheinrichtung auch Bletoothstreaming beherrscht, also Musikausgabe, die per Blauzahn ins Radio gespült wird. Beides hat mit dem LG einwandfrei funktioniert und – tataaaa – funktioniert auch mit dem iPhone einwandfrei. Darüberhinaus unterstützt das 3G S auch Sprachwahl, was das alte LG nicht konnte. Selbst gesprochene Rufnummern (“wähle null eins sieben sechs ….”) werden einwandfrei erkannt.

Jetzt fehl nur noch eine drehbare und aktive Halterung fürs Auto und das iPhone kann in Zusammenarbeit mit der Navigon-Software, die es im AppStore gibt, mein betagtes Garmin C510 Deluxe ablösen.

Dem Vernehmen nach sind auch eigene Klingeltöne mit dem iPhone nicht  machbar. Stimmt so auch nicht. Apfelnet.de erklärt wie es geht und, wie dort in den Kommentaren bereits erwähnt, darf der Klingelton auch bis zu 40 Sekunden lang sein, 41 Sekunden lange Töne werden nicht mehr erkannt in iTunes. Reicht aber auch, um das Telefon aus der Tasche zu fischen und zu entscheiden, ob man rangehen möchte oder nicht.

Wer Klingeltöne und Wallpapers nicht selbst machen möchte, wird auf zedge.net fündig. Oben rechts Telefon auswählen und los gehts.

Die Konvertierung von Urlaubsfilmen fürs iPhone geht bequen über VLC, apfelzeug.de erklärt die genaue Vorgehensweise für den Mac, aber das funktioniert unter Vista analog. Ein normaler Film (720MB) wird in knapp 15 Minuten konvertiert (Core2Duo 2,4 Ghz, Vista Ultimate) und kann dann per iTunes auf das Telefon verschoben werden. Und wieder Unterhaltung für unterwegs. [update]Der konvertierte Film hakt noch etwas, das muss ich noch ein wenig optimieren.[/update]

Twittern auf dem iPhone geht natürlich auch, hier ist Tweetdeck (kostenlos im AppStore) das Tool der Wahl. Auf dem iPod hatte ich auch mal Twitterific getestet, aber das kann keine Fotos vertwittern (warum auch, der iPod hat ja keine Kamera) und das geht mit Tweetdeck und twitpic.com einwandfrei (hier ist der Tweet dazu). Ach ja, Kontakte, Kalender und Mails funktionieren auch wie auf dem iPod bereits fabriziert. Die Kontakte machen jetzt auch Sinn, da sie neben der E-Mailadresse auch diverse Telefonnummer umfassen und das Telefonbuch darstellen.

Jetzt zwitscher ich mir einen

Ja, Steffen hatte recht, vor ein paar Monaten fand ich Twitter noch doof. Und jetzt hab ich einen Account dort.

Irgendwann kriegen sie einen immer.

Leider war mein Standard-Nickname schon vergeben, deshalb jetzt so. Eins habe ich gleich schon feststellen müssen: Die Spamfollower sind schnell, nach zwei Tagen hatte ich die Schmeissfliegen schon an der Backe kleben. Da hilft nur Blocken. Steffen darf bleiben ;-).