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	<title>tanzblogger.de &#187; Reisen</title>
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	<description>Horizontales Verlangen? Vertikaler Ausdruck? Im Leben nicht... :-)</description>
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		<title>Wir</title>
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		<pubDate>Mon, 21 Sep 2009 19:11:26 +0000</pubDate>
		<dc:creator>frank</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Reisen]]></category>

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		<description><![CDATA[Ja, es gibt wieder ein Wir und damit sind jetzt nicht die Hunde gemeint sondern Anita. Dieses Wir (jetzt inklusive der Monster) ist dann gleich mal spontan f&#252;r vier Tage zu einem Kurzurlaub nach Juist aufgebrochen. Das Sp&#228;tsommerwetter war einfach toll, wir konnten jeden Tag in den D&#252;nen liegen und lange Spazierg&#228;nge am Strand machen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ja, es gibt wieder ein Wir und damit sind jetzt nicht die Hunde gemeint sondern Anita.</p>
<p>Dieses Wir (jetzt inklusive der Monster) ist dann gleich mal spontan f&#252;r vier Tage zu einem Kurzurlaub nach Juist aufgebrochen. Das Sp&#228;tsommerwetter war einfach toll, wir konnten jeden Tag in den D&#252;nen liegen und lange Spazierg&#228;nge am Strand machen &#8211; zumindest so lange, wie die Monster es wollten. Ein strahlend blauer Himmel und ein sanfter Wind machten die Tage perfekt.</p>
<p><a href="http://www.tanzblogger.de/wp-content/myuploads/2009/09/l_2048_1536_1458E8FE-DE59-4B31-BF62-AAC37E3B8A87.jpeg" class="liimagelink"><img class="alignnone size-full wp-image-364" src="http://www.tanzblogger.de/wp-content/myuploads/2009/09/l_2048_1536_1458E8FE-DE59-4B31-BF62-AAC37E3B8A87.jpeg" alt="" width="300" height="225" /></a></p>
<p><a href="http://www.tanzblogger.de/wp-content/myuploads/2009/09/p_2048_1536_F30CDB4C-A885-4BF2-BF57-C8CB39873EF8.jpeg" class="liimagelink"><img class="alignnone size-full wp-image-364" src="http://www.tanzblogger.de/wp-content/myuploads/2009/09/p_2048_1536_F30CDB4C-A885-4BF2-BF57-C8CB39873EF8.jpeg" alt="" width="225" height="300" /></a></p>
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		<title>Back home</title>
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		<pubDate>Sat, 25 Apr 2009 08:18:40 +0000</pubDate>
		<dc:creator>frank</dc:creator>
				<category><![CDATA[Reisen]]></category>
		<category><![CDATA[Shanghai]]></category>

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		<description><![CDATA[Gestern Abend bin ich wieder zuhause angekommen. Nach einem letzten opulenten Fr&#252;hst&#252;ck im Hotel wurde ich wie &#252;blich vom Fahrer um 7:30 Uhr angeholt, diesmal aber nicht, um zur Firma oder zum Flughafen gebracht zu werden: Es ging zur Maglev Station (Magnetic Levitation, also Magnetschwebebahn), der Endstation des Transrapid in Shanghai! F&#252;r 40 RMB (also [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Gestern Abend bin ich wieder zuhause angekommen. Nach einem letzten opulenten Fr&#252;hst&#252;ck im Hotel wurde ich wie &#252;blich vom Fahrer um 7:30 Uhr angeholt, diesmal aber nicht, um zur Firma oder zum Flughafen gebracht zu werden: Es ging zur Maglev Station (Magnetic Levitation, also Magnetschwebebahn), der Endstation des Transrapid in Shanghai!<br />
F&#252;r 40 RMB (also etwas mehr als 4 Euro) kommt man hier von der Stadt zum Flughafen, morgens und Abends mit Tempo 300 (Dauer der Fahrt ca. 7 min), tags&#252;ber dann mit 430 km/h! Die ganze Fahrt ist angenehm leise und die vorbeihuschenden Autos scheinen quasi still zu stehen. In Kurven neigt der Zug sich entsprechend, um das Tempo nicht verringern zu m&#252;ssen. Schade, das man als Deutscher erst nach China fahren muss, um das erleben zu k&#246;nnen.<br />
Mit ca. 20min Versp&#228;tung gings dann los nach Frankfurt, die Verz&#246;gerung haben wir auch nicht mehr aufgeholt, so das ich in knapp 20 min inkl. notwendiger Pinkelpause vom einen Ende des Terminal zum anderen anderen Ende des Terminal A hetzen und dabei zwei Passkontrollen und eine weitere Sicherheitsschleuse passieren musste. Kurz vor knapp (ich wurde schon mit mehreren anderen Reisenden aufgerufen) hab ich dann den Vorfeldbus zum Flieger nach Bremen erreicht.<br />
Ich hatte schon Angst, das man Gep&#228;ck es nicht schaffen w&#252;rde, wurde aber eines Besseren belehrt.<br />
Nach 40min Flugzeit landeten wir dann in Bremen, nach einer weiteren Viertelstunde hatte ich meinen Koffer und kurz nach 20 Uhr war ich dann wieder daheim.<br />
Gleich werde ich erst mal Einkaufen gehen und dann die Monster wieder abholen!</p>
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		<title>Shanghai, Tag 4</title>
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		<pubDate>Thu, 23 Apr 2009 15:03:03 +0000</pubDate>
		<dc:creator>frank</dc:creator>
				<category><![CDATA[Reisen]]></category>
		<category><![CDATA[Shanghai]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Chinesen sind zugleich ein gro&#223;es und ein kleines Volk. Gro&#223;, weil es mehr als 1,3 Mrd. sind, klein, weil ich nur wenige gesehen, die so gro&#223; sind wie ein durchschnittlicher Westler. Den meisten konnte ich zumindest bequem auf die Schulter, manchn auch auf den Kopf schauen. Dicke Chinesen gibt es kaum, lediglich die Mc [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Chinesen sind zugleich ein gro&#223;es und ein kleines Volk. Gro&#223;, weil es mehr als 1,3 Mrd. sind, klein, weil ich nur wenige gesehen, die so gro&#223; sind wie ein durchschnittlicher Westler. Den meisten konnte ich zumindest bequem auf die Schulter, manchn auch auf den Kopf schauen.</p>
<p>Dicke Chinesen gibt es kaum, lediglich die Mc Donald-Kinder sind etwas f&#252;lliger, aber das sind sie bei uns ja auch. Ich habe so den Eindruck, von richtigem chinesischen Essen kann man kaum so richtig zunehmen, zumindest nicht, wenn man daran gewohnt ist.</p>
<p>H&#228;ssliche Frauen habe ich nicht gesehen &#8211; zumindest nicht in dem Alter, bei dem man sich umdreht, wenn sie vorbeigehen. Sie sind immer gut angezogen, auch abends beim Essen oder Spezierengehen sieht man sie im (Mini-) Rock und High Heels, das sieht man bei uns nicht mal Tags&#252;ber. Im Berufsleben sind sie augenscheinlich gleichberechtigt, bei CCV arbeiten viele Frauen, auch in verantwortungsvollen Positionen, im Einkauf oder in technischen Berufen. In der Produktion habe ich sie nicht gesehen, aber da sieht man sie auch bei uns im Werk nicht &#252;berall, was aber klar wird, wenn man weiss, das bei uns gr&#246;&#223;ere Mengen Stahl teilweise manuell bewegt werden.</p>
<p>Heute Abend stand ein Abendessen mit dem General Manager des Werks, der Einkaufsleiterin und dem Qualit&#228;tsverantwortlichen auf dem Plan. Nur ein paar Kilometer von der Firma entfernt in Fenxiang waren wir in einem Separee in einem der vielen Restaurants dort. Separees sind dort &#252;blich und werden von Gruppen, die ihre Ruhe habe wollen, gerne gebucht. Der Laden heute bestand nur aus solchen R&#228;umen, die alle im ersten Stock liegen. Im Erdgeschoss ist die K&#252;che. Neben einem ganzen Regal mit Schildern zur Auswahl des Essens gab es diesmal auch eines mit Beispieltellern, direkt zum Ansehen.</p>
<p>In China gibt es Servicepersonal in rauhen Mengen, 1,3 MRd Leute wollen schliesslich besch&#228;ftigt werden. Hier im Hotel greift sich bei der Ankunft ein Boy den Koffer und begleitet den Gast aufs Zimmer (und versucht gleich noch, eine Sim-Karte zu verkaufen). Beim Abendessen heute abend standen 5 M&#228;dchen am Empfang, eine f&#252;hrte uns dann zur Treppe und zeigte und den Weg nach oben. Dort wurden wir dann von der N&#228;chsten erwartet und zum Tisch gef&#252;hrt. Zu Beginn war eine Bedienung die ganze Zeit im Raum, bis alle Teller serviert waren. In anderen H&#228;usern hat man gef&#252;hlt eine Bedienung pro Tisch und obendrauf noch einen Haufen Leute, die andauernd saubermachen &#8211; einer mit einem Handfeger zum Aufsammeln der Kippen und hinterher einer mit einem Feudel zum Aufwischen.  Somit sind die von westlichen Besucher frequentierten L&#228;den immer top sauber. Sobald man aber die Hauptstrasse verl&#228;sst (z.B. hier beim Hotel), wird es gleich schmutzig auf der Strasse.</p>
<p>Morgen gehts leider wieder nach Hause. Ich freue mich zwar wieder auf die Hunde, aber ein oder zwei Tage mehr w&#228;ren auch nicht schlecht. Mal sehen, n&#228;chstes Jahr ist die Expo in Shanghai, die Stadt bereitet sich gerade massiv darauf vor, vielleicht kann man da ja was machen. Sooooo teuer sind die Fl&#252;ge ja gerade auch nicht.</p>
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		<title>Shanghai, Tag 3</title>
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		<pubDate>Wed, 22 Apr 2009 15:33:54 +0000</pubDate>
		<dc:creator>frank</dc:creator>
				<category><![CDATA[Reisen]]></category>
		<category><![CDATA[Shanghai]]></category>

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		<description><![CDATA[Kann man nach China reisen ohne vom chinesischen Essen zu berichten? Klar, da kann ja jeder mitreden. Denkste, Puppe. Chinesisches Essen schmeckt nur am Rande so, wie man es aus den mitteleurop&#228;isch-chinesischen Restaurants kennt. In dem ganzen Laden &#8211; und davor &#8211; liegt ein (&#252;brigens meistens &#228;hnlicher) Geruch, der einen Hierzulande r&#252;ckw&#228;rts wieder hinausgehen l&#228;sst. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Kann man nach China reisen ohne vom chinesischen Essen zu berichten? Klar, da kann ja jeder mitreden.</p>
<p>Denkste, Puppe. Chinesisches Essen schmeckt nur am Rande so, wie man es aus den mitteleurop&#228;isch-chinesischen Restaurants kennt. In dem ganzen Laden &#8211; und davor &#8211; liegt ein (&#252;brigens meistens &#228;hnlicher) Geruch, der einen Hierzulande r&#252;ckw&#228;rts wieder hinausgehen l&#228;sst. Hier geh&#246;rt diese Geruch, den ich einfach nicht beschreiben kann, einfach dazu. Keine Ahnung, welches Gew&#252;rz das ist, aber es passt einfach.</p>
<p>Wenn der Chinese Essen geht, ist das Aussuchen der Speisen schon ein Erlebnis f&#252;r sich und zieht sich &#252;ber einige Zeit hin. In solchen Restaurants, die auch &#246;fters mit ausl&#228;ndischen G&#228;sten zu tun haben, ist auf der Karte neben der englischen Beschreibung auch immer ein hilfreiches Bildchen abgebildet, das bei der Auswahl hilft. Die Karte umfasst 15+ Seiten mit jeweils &gt;12 solcher kleinen &#8220;Dishes&#8221;, die es in kalt und warm gibt. Daraus sucht man sich dann das gew&#252;nschte aus: Einmal Dies, einmal Das, einmal Jenes, drauf zeigen reicht v&#246;llig, die Kellner verstehen das schon,</p>
<p>Binnen Minuten kommen die ersten beiden teller und man kann anfangen. Nach und nach kommen die weiteren Schalen und Teller und K&#246;rbe dazu und es geht weiter.<br />
<a href="http://www.tanzblogger.de/wp-content/myuploads/2009/04/shanghai-dinner.jpg" class="liimagelink"><img class="aligncenter size-thumbnail wp-image-107" title="shanghai-dinner" src="http://www.tanzblogger.de/wp-content/myuploads/2009/04/shanghai-dinner-150x150.jpg" alt="shanghai-dinner" width="150" height="150" /></a></p>
<p>Eine besondere Aktion erlebt man bei der Peking-Ente. Die wird als ganzer Vogel geliefert und am Tisch zerlegt und auf drei Tellerchen serviert: Nur die krosse und fetter Haut, dann nur das Fleisch und auf dem dritten so der Rest gemischt. Dazu gibt es eine Art kleiner d&#252;nner Pfannkuchen (sehr s&#228;ttigend) und ein Schale mit einem mir unbekannten Gem&#252;se und einer sehr gut schmeckenden Sojasauce. Und los gehts&#8230;</p>
<p>Wie man merkt, waren wir heute abend lecker essen. Gl&#252;cklicherweise habe ich mit meinem Kollegen Manfred einen Shanghaikenner dabei, der vor einigen Jahren hier mal 6 Monate gelebt und gearbeitet und und in seinem Leben in Summe ca. 2 Jahre in China verbracht hat. Wir sind mit einem Taxi nach Fuxing auf die anderen Seite des Flusses gefahren und in ein Restaurant gegangen, das man als normaler Ausl&#228;nder kaum findet. Die beschriebenen K&#246;stlichkeiten gibts im 4. Stock (man f&#228;ngt in China bei 1 im Erdgescho&#223; an zu z&#228;hlen).</p>
<p>Gezahlt wird &#252;brigens immer der ganze Tisch, ein Aufteilen (&#8220;das hatte ich, das warst Du&#8221;) gibt es nicht, das muss man schon selbst machen. Macht aber auch Sinn, da man ja auch von Allem etwas isst, ein &#8220;pers&#246;nliches Essen&#8221;, wie bei uns &#252;blich, gibt es nicht.</p>
<p>Danach ging es zu Fuss zum Jinjang Tower, der im 42.Stock ein Restaurant hat, das sich langsam aber sicher um die eigene Achse dreht &#8211; der Boden bewegt sich. Der Aufzug ist aussen am Geb&#228;ude angebracht und bietet einen genialen Ausblick &#252;ber die erleuchtete Stadt. Zum Schluss ging es dann wieder im Taxi mit einem Umweg &#252;ber die Nanpu Bridge zur&#252;ck zum Hotel.<br />
<a href="http://www.tanzblogger.de/wp-content/myuploads/2009/04/shanghai-jinjang-tower1.jpg" class="liimagelink"><img class="aligncenter size-thumbnail wp-image-108" title="shanghai-jinjang-tower1" src="http://www.tanzblogger.de/wp-content/myuploads/2009/04/shanghai-jinjang-tower1-150x150.jpg" alt="shanghai-jinjang-tower1" width="150" height="150" /></a></p>
<p><a href="http://www.tanzblogger.de/wp-content/myuploads/2009/04/shanghai-jinjang-tower2.jpg" class="liimagelink"><img class="aligncenter size-thumbnail wp-image-109" title="shanghai-jinjang-tower2" src="http://www.tanzblogger.de/wp-content/myuploads/2009/04/shanghai-jinjang-tower2-150x150.jpg" alt="shanghai-jinjang-tower2" width="150" height="150" /></a></p>
<p>Die Taxis in der Stadt sind &#252;brigens zu 100% Volkswagen Santana, eine Auto, das die meisten Deutschen nur noch aus Erz&#228;hlungen der Altvorderen kennen. Das Ding wird seit x Jahren hier vor Ort gebaut und f&#252;r den lokalen Markt stetig weiterentwickelt, allerdings nur ganz vorsichtig, die alte Form ist immer noch deutlich zu erkennen. Diese Versionen heissen mittlerweile Santana 2000 oder 3000.<br />
<a href="http://www.tanzblogger.de/wp-content/myuploads/2009/04/shanghai-taxi.jpg" class="liimagelink"><img class="aligncenter size-thumbnail wp-image-110" title="shanghai-taxi" src="http://www.tanzblogger.de/wp-content/myuploads/2009/04/shanghai-taxi-150x150.jpg" alt="shanghai-taxi" width="150" height="150" /></a></p>
<p>Zum Schluss noch ein Bild zum Thema &#8220;Arbeitssicherheit pur&#8221;, gesehen heute nachmittag auf der R&#252;ckfahrt von der Firma zum Hotel:<br />
<a href="http://www.tanzblogger.de/wp-content/myuploads/2009/04/shanghai-safety-at-work.jpg" class="liimagelink"><img class="aligncenter size-thumbnail wp-image-111" title="shanghai-safety-at-work" src="http://www.tanzblogger.de/wp-content/myuploads/2009/04/shanghai-safety-at-work-150x150.jpg" alt="shanghai-safety-at-work" width="150" height="150" /></a></p>
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		<title>Shanghai, Tag 2</title>
		<link>http://www.tanzblogger.de/2009/04/21/shanghai-tag-2/</link>
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		<pubDate>Tue, 21 Apr 2009 15:52:43 +0000</pubDate>
		<dc:creator>frank</dc:creator>
				<category><![CDATA[Reisen]]></category>
		<category><![CDATA[Shanghai]]></category>

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		<description><![CDATA[Der Chinese baut gerne. Wenn er klein ist und Sand in seine Reissch&#252;ssel schaufelt, reinpinkelt und seine Essst&#228;bchen aus Protest reinsteckt stellt er fest, den Bambusbeton erfunden zu haben. Wenn es ihm gef&#228;llt, bleibt er beim Bauen. Shanghai ist eine Dauerbaustelle. Mitten in Downtown wird gebaut wie verr&#252;ckt. Ist man fertig, wartet man 10 Jahre, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der Chinese baut gerne. Wenn er klein ist und Sand in seine Reissch&#252;ssel schaufelt, reinpinkelt und seine Essst&#228;bchen aus Protest reinsteckt stellt er fest, den Bambusbeton erfunden zu haben. Wenn es ihm gef&#228;llt, bleibt er beim Bauen.</p>
<p>Shanghai ist eine Dauerbaustelle. Mitten in Downtown wird gebaut wie verr&#252;ckt. Ist man fertig, wartet man 10 Jahre, stellt fest, das es veraltet ist, reisst es ab und baut neu. Ist man dann fertig, stellt man noch eine Hochstrasse dr&#252;ber, weil sich der Strassenverkehr gerade mal wieder verdoppelt hat.</p>
<p>Die neueste Errungenschaft chinesischer Baukunst ist mit knapp 500m H&#246;he das Shanghai World Financial Center, ein umwerfender toll aussehender Wolkenkratzer, den nur ein bierabh&#228;ngiger Verr&#252;ckter designen konnte: Der oberste Teil sieht aus wie ein riesiger Flaschen&#246;ffner, gro&#223; genug, um mit einem Sportflugzeug bequem durchfliegen zu k&#246;nnen. Macht aber sicher keiner, weil er sonst seine Essst&#228;bchen f&#252;r immer abgeben darf.</p>
<p><a href="http://www.tanzblogger.de/wp-content/myuploads/2009/04/shanghai-world-financial-center.jpg" class="liimagelink"><img class="aligncenter size-thumbnail wp-image-98" title="shanghai-world-financial-center" src="http://www.tanzblogger.de/wp-content/myuploads/2009/04/shanghai-world-financial-center-150x150.jpg" alt="shanghai-world-financial-center" width="150" height="150" /></a></p>
<p><a href="http://www.tanzblogger.de/wp-content/myuploads/2009/04/shanghai-world-financial-tower-2.jpg" class="liimagelink"><img class="aligncenter size-thumbnail wp-image-104" title="shanghai-world-financial-tower-2" src="http://www.tanzblogger.de/wp-content/myuploads/2009/04/shanghai-world-financial-tower-2-150x150.jpg" alt="shanghai-world-financial-tower-2" width="150" height="150" /></a></p>
<p>Daneben steht, nur unwesentlich kleiner, der Jing Mao Tower, der das Shanghai Hyatt Hotel beherbergt.</p>
<p>Noch ist das SWFC das h&#246;chste Hochhaus der Stadt, aber das &#228;ndert sich mittelfristig, denn nebenan wird gerade der Shanghai Tower gebaut, der auf dem Bilder das SWFC noch um einiges &#252;berragt. Clou daran: Er sieht so aus, als ob er sich noch oben schrauben w&#252;rde, die Kanten verdrehen sich nach oben hin gegen den Uhrzeigersinn. Sieht genial aus. Bis zum zweiten Stock sind sie schon gekommen.</p>
<p>Man merkt, heute stand Sightseeing auf dem Abendplan. Mit dem Taxi gings es vom Hotel zum TV Tower, dort mit dem Aufzug auf 263m H&#246;he in die zweite Kugel:</p>
<p><a href="http://www.tanzblogger.de/wp-content/myuploads/2009/04/shanghai-tvtower_1.jpg" class="liimagelink"><img class="aligncenter size-thumbnail wp-image-99" title="shanghai-tvtower_1" src="http://www.tanzblogger.de/wp-content/myuploads/2009/04/shanghai-tvtower_1-150x150.jpg" alt="shanghai-tvtower_1" width="150" height="150" /></a></p>
<p><a href="http://www.tanzblogger.de/wp-content/myuploads/2009/04/shanghai-tvtower_2.jpg" class="liimagelink"><img class="aligncenter size-thumbnail wp-image-100" title="shanghai-tvtower_2" src="http://www.tanzblogger.de/wp-content/myuploads/2009/04/shanghai-tvtower_2-150x150.jpg" alt="shanghai-tvtower_2" width="150" height="150" /></a></p>
<p>Die Aussicht von da oben ist umwerfend, auch im Dunkeln.</p>
<p>Danach zu Fuss zum Fluss und nach einem Abendessen gegen&#252;ber vom Bund, der Flaniermeile, auf der noch viele alte Geb&#228;ude stehen:</p>
<p><a href="http://www.tanzblogger.de/wp-content/myuploads/2009/04/shanghai_bund.jpg" class="liimagelink"><img class="aligncenter size-thumbnail wp-image-101" title="shanghai_bund" src="http://www.tanzblogger.de/wp-content/myuploads/2009/04/shanghai_bund-150x150.jpg" alt="shanghai_bund" width="150" height="150" /></a></p>
<p><a href="http://www.tanzblogger.de/wp-content/myuploads/2009/04/shanghai-above-paulaner.jpg" class="liimagelink"><img class="aligncenter size-thumbnail wp-image-102" title="shanghai-above-paulaner" src="http://www.tanzblogger.de/wp-content/myuploads/2009/04/shanghai-above-paulaner-150x150.jpg" alt="shanghai-above-paulaner" width="150" height="150" /></a></p>
<p>Dann weiter zum SWFC und dann zur&#252;ck zum Holiday Inn. Das Shanghai World Financial Center wurde auch kurzfristig von innen besichtigt, zumindest das Herren-WC im ersten Stock. Im Erdgschoss stehen vier Mann Security, man muss durch einen Metalldetektor (im TV Tower &#252;brigens auch), aber sie lassen einen ohne R&#252;ckfragen rein. Also sind wir kurz zum Pinkeln rein und wieder raus.</p>
<p>(Alle Bilder sind Vorschaubilder, anklicken f&#252;r die gr&#246;&#223;ere Version)</p>
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		<title>Shanghai, Tag 1</title>
		<link>http://www.tanzblogger.de/2009/04/20/shanghai-tag-1/</link>
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		<pubDate>Mon, 20 Apr 2009 15:00:33 +0000</pubDate>
		<dc:creator>frank</dc:creator>
				<category><![CDATA[Reisen]]></category>
		<category><![CDATA[Shanghai]]></category>

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		<description><![CDATA[Nach 11 Stunden Holzklasse mit Air China bin ich heute Mittag 12:20 Uhr Ortszeit (6:20 Uhr deutsche Zeit) in Shanghai Pudong gelandet. Flug und Verpflegung waren ok, aber man sitz halt wie in der Sardinenb&#252;chse und kann sich die ganze Zeit kaum bewegen, von Schlafen ganz zu schweigen. Aufgrund der Zeitverschiebung (+6 Std) habe ich [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Nach 11 Stunden Holzklasse mit Air China bin ich heute Mittag 12:20 Uhr Ortszeit (6:20 Uhr deutsche Zeit) in</p>
<p>Shanghai Pudong gelandet. Flug und Verpflegung waren ok, aber man sitz halt wie in der Sardinenb&#252;chse und kann sich die ganze Zeit kaum bewegen, von Schlafen ganz zu schweigen. Aufgrund der Zeitverschiebung (+6 Std) habe ich zumindest versucht bis 9:00 Uhr Ortszeit ein wenig die Augen zuzumachen (also 3:00 Uhr unserer Zeit), mir fehlen also nur noch 3 Std und dem entsprechend gut f&#252;hle ich mich auch.</p>
<p>Die Fahrt vom Flughafen zur Firma war der erste Kulturschock. Auf der Strecke h&#228;tte die deutsche Polizei sicher ein Dutzend F&#252;hrerscheine kassiert, alleine den meines Fahrer ca. dreimal. Un-glaub-lich. Schlangenlinien durch den Stau ist das Mindeste. Wenn man irgendwo einschert, dann zeigt man das an, indem man einfach mit einem Drittel des Autos einfach mal r&#252;berrutscht und dann bestenfalls blinkt, der Andere bremst sicher schon. Schulterblick? Nie geh&#246;rt. Durchzogene Linien (oder vielmehr alle Verkehrsregeln die vielleicht existieren), sind vermutlich nichts weiter als &#8220;unverbindliche Handlungsempfehlungen&#8221;, es h&#228;lt sich niemand daran &#8211; und wenn doch, wird rechts und links gleichzeitig &#252;berholt und zur Schnecke gemacht.</p>
<p>Nach einer Ampel mit Linksabbiegespur, die nicht, wie bei uns auch, dann auch seitlich links rausgezogen ist, geht es geradeaus, aber dann leicht nach links versetzt z.b. dreispurig weiter und nach dem Gr&#252;n geht dann der Run auf die besten Pl&#228;tze los. LKW, auch die, die kurz davor sind, zusammenzubrechen, fahren auch durchaus mal links und werden gnadenlos rechts &#252;berholt (was hier sowieso Standard ist).</p>
<p>Shanghai hat, so sagte man mir, aktuell 20 Millionen Einwohner und gef&#252;hlte 19 Millionen Autos, die heute alle unterwegs waren. Dementsprechend miserabel ist dann auch die Luft in der Stadt. Es war schw&#252;lwarm (an die 20 Grad),  aber das Fenster konnte man w&#228;hrend der Fahrt nicht offen, sonst w&#228;re man erstickt.</p>
<p>Aber die Stadt ist ansonsten grandios. Alle gr&#246;&#223;eren Strassen im Stadtgebiet (zumindest die, die ich gesehen habe) sind mind. dreispurig, teilweise sehr gut ausgebaut, teilweise eine Ansammlung von Schlagl&#246;chern. Downtown Pudong (der Stadtteil s&#252;dlich des Huangpu) strotz nur so von Hochh&#228;usern. An allen Ecken wird gebaut. Etwas au&#223;erhalb in Fenxiang sind die H&#228;user am Strassenrand dann so, wie sie von Bilder kennt und wie man sie erwartet h&#228;tte: Alt, kaputt, W&#228;sche auf der Leine, in der offenen Garage wird irgendeine Dienstleistung angeboten, die zu verstehen aufgrund der chinesischen Schriftzeichen unm&#246;glich war.</p>
<p>Von dort auf dem Weg in die Stadt kommt man an diversen Wohnvierteln vorbei, von denen es bei uns vielleicht mal eines gibt mit 4 oder 5 12-st&#246;ckigen Wohnl&#246;cken und gut ist. Hier stehen dann mindestens ein Dutzend 20-st&#246;ckiger H&#228;user im Gleichen Stil nebeneinander und auf der anderen Strassenseite ein Dutzend anderer, ein Kilometer weiter geht das wieder von vorne los. Irgendwo m&#252;ssen die 20 Millionen ja bleiben. Und jeder scheine ne Klimaanlage zuhause zu haben.</p>
<p>Ich sitze gerade im 32. Stock des Holiday Inn in einem Hotelzimmer Klasse Executive, das mir aufgrund der Buchung vermutlich gar nicht zusteht. Der Blick w&#228;re, wenn es nicht so duster w&#228;re (22:30 Uhr), sicher toll, morgen mal schauen. Internet gibt es hier f&#252;r 1 RMB (12 cent oder so) pro Minute, max. 80 RMB f&#252;r einen Tag.</p>
<p>Abendessen hier im Haus war gut, aber mit St&#228;bchen ist man sich ja hungrig und die Bl&#246;&#223;e, nach Messer und Gabel zu fragen, wollte ich mir dann doch nicht geben. Nach dem Essen sind wir dann noch eine kleine Runde zu Fu&#223; gelaufen, vorbei an den typischen Gark&#252;chen neben Superm&#228;rkten und Fussmassagesalons und Restaurants und Kiosks und Brillenl&#228;den und Schuhl&#228;den.</p>
<p>Morgen um 7:30 Uhr werden wir dann wieder von dem gleichen Fahrer wie heute abgeholt&#8230; Sollte ich das &#252;berleben, gibt es dann vielleicht auch ein paar Bilder.</p>
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